Waidsee

An einem Sonntag (11.07.2004), der laut Wetterbericht ein Sonntag „zum im Bett bleiben und Fenster geschlossen halten“ werden sollte, fuhren einige, durch nichts zu erschütternde Taucher zum Waidsee nach Weinheim. Schließlich ist ja Sommer. Das Wetter war wie vorhergesagt. Ständig tröpfelte es vom Himmel, die Sonne war immer nur einige Minuten zu sehen. Dafür hatten wir den See dann so ziemlich für uns.
Den Waidsee müssen sich Schwimmer, Taucher und andere Wassersportler teilen. Es wird pro Tag nur eine bestimmte Anzahl Taucher eingelassen, man sollte also morgens möglichst früh kommen, um sich seinen Platz zu sichern. Telefonische Reservierungen sind nicht möglich. Das Bad öffnet um 9:00 Uhr. Der Bereich für Taucher liegt am, vom Eingang aus gesehen, entfernteren Teil des Schwimmbades. Das Bad stellt allerdings Transportkarren für die Ausrüstung zur Verfügung. Die Infrastruktur ist sehr gut. Toiletten, Duschen, Spinde für Wertsachen, Imbiss, alles da.
Die tiefste Stelle des Sees liegt bei ca. 20 m. Wer tiefer tauchen möchte, sollte allerdings auf ausreichenden Wärmeschutz achten. Durch eine kalte Strömung gibt es eine brutale Sprungschicht auf ca. 6 m. Darüber ca. 20° C, darunter ca. 8 °C.
Man findet im See eine Übungsplattform, gekennzeichnet durch eine weiße Boje. Von der Übungsplattform führt ein Seil zu zwei versenkten Tanks. Die Oberkante der Tanks liegt auf ca. 10 m.
An Fischen findet man große Karpfen, Hechte, Barsche und (kein Fisch) Flußkrebse.
Die Sicht betrug ca. 2 – 3 m. An Tagen, an denen viele Taucher bzw. Tauchschulen am See sind, kann die Sicht aber auch deutlich schlechter sein.

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