Sabang 2005 – Castle Tropicana

Schloß Tropicana, Sabang, 21.03. – 30.03.2005

Anreise
Von Popototan mit dem Boot nach Busuanga, dann mit dem einheimischen umgebauten Motorrad mit Beiwagen nach Coron. Von Coron aus mit der Super-Ferry (12 Stunden) nach Manila. In Manila wurden wir von einem Minibus abgeholt und mit diesem und einer großen Banka nach Sabang gebracht. Der ganze Trip inklusive der Wartezeiten dauerte ca. 24 Stunden. Die Banka legt am Strand von Sabang an, dann geht man ca. 300 m die Straße lang und steht vor dem Hotel.

Schloß Tropicana
Das Hotel liegt mitten in Sabang und sieht von außen tatsächlich aus wie ein Schloss. Auch das Innere wurde vom Besitzer mit viel Liebe zum Detail einem mittelalterlichen Schloss nachempfunden. Im Erdgeschoss befindet sich die Rezeption, die Tauchbasis und das Restaurant. Im ersten Stock ist der Pool. Um den Pool herum, zurückgesetzt von der Straße befinden sich Zimmer, in denen auch wir untergebracht waren. Im zweiten Stock sind weitere Zimmer, und im dritten Stock befindet sich ein Turmzimmer, von dem aus man wirklich einen guten Blick über den Ort und die Stadt hat. Obwohl sich das Schloss direkt an der sehr belebten Straße befindet, bekommt man durch die erhöhte und zurückgesetzte Lage der Zimmer nicht viel vom Lärm der Straße mit. Ich habe mich niemals gestört gefühlt. Die Zimmer sind sehr großzügig, sauber und gepflegt.
Das zum Hotel gehörende Restaurant ist richtig gut. Wir hatten Halbpension gebucht und konnten Morgens und Abends aus der Speisekarte auswählen. Zum Abendessen gehörte Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise. Es wird hauptsächlich europäische Küche angeboten. Die Köche gehen aber auch auf Sonderwünsche ein und zaubern Gerichte, die nicht auf der Speisekarte stehen. Das Restaurant liegt direkt an der Straße und man bekommt auch den Straßenlärm mit, was mich aber nicht wirklich gestört hat.
Das einzige was uns am Anfang wirklich störte, war eine Horde einheimischer Kinder, die den ganzen Tag am Pool herumgetobten, so das wir keine Ruhe zwischen den Tauchgängen finden konnte. Nach zwei Gesprächen mit dem Besitzer des Hotels wurde das dann, zumindest für die Dauer unseres Aufenthaltes, unterbunden. Es hat mir zwar für die Kinder leid getan, aber ich wollte auch keinen Urlaub im Kindergarten verbringen.

Tauchbasis
Die Basis befindet sich direkt im Hotel und ist sehr schön angelegt. Es gibt Spülbecken mit Süßwasser, genügend Platz zum Verstauen der Ausrüstung und Süßwasserduschen. Die Guides sind alle sehr freundlich, kümmern sich um Ihre Gäste, lassen aber auch selbstständiges Tauchen zu. Sie kennen sich in Ihrem Tauchrevier sehr gut aus, finden und zeigen viel. Sogar unser Wunsch nach Pygmänen-Seepferdchen wurde prompt erfüllt. 🙂
Die Ausrüstung wird vom Staff der Basis zusammengebaut und auf das Boot gebracht. Man muß sich eigentlich um nichts kümmern, außer das man pünktlich zum Briefing in der Basis aufläuft.
Es werden drei Bootstauchgänge pro Tag und auf Wunsch ein zusätzlicher Nachttauchgang angeboten.

Das Tauchen
Nach dem Briefing geht man in seinem Anzug die Straße hinunter und auf das Boot. Die Tauchplätze werden in offenen Booten mit Außenbordern angefahren. Die Fahrt zu den Plätzen dauert zwischen 2 und 15 Minuten.
Die Tauchplätze zeigen alle einen größtenteils gesunden Korallenbewuchs. Großfisch ist eher nicht zu sehen, außer bei Shark Cave, wo man Weißspitzenhaie in einer Höhle bewundern kann. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf Nacktschnecken und anderem Kleingetier. Wir haben hier wirklich bei jedem Tauchgang etwas gefunden, das wir noch nicht kannten oder bisher nur selten gesehen hatten. Auffällig waren die Unmengen an Federsternen, auf jeder Koralle sitzt einer oder mehrere.

Mein Fazit: Die Tage in Sabang waren sehr schön, die Philippinen werden mich auf jeden Fall wiedersehen. Es gibt bestimmt noch jede Menge Kleinkram, den ich noch nicht fotographiert habe. 😉

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